Logo Innsbruck informiert

Stadt Innsbruck prüft Abbiegeassistenten für alle LKW

Abstimmung innerhalb des Städtebunds läuft - fehlende gesetzliche Regelung kann Kommunen viel Geld kosten

Mit einem 4-Punkte-Plan reagiert die Stadt Innsbruck auf die Debatte um den „Toten Winkel“ von LKW. Nach zahlreichen Unfällen in den vergangenen Jahren hatte zuletzt ein tödlicher Unfall mit einem neunjährigen Todesopfer in Wien für eine heftige Debatte um eine gesetzliche Regelung geführt. Die ressortzuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl hat sofort reagiert und lässt

1.) die Neuanschaffung von ausschließlich mit Abbiegeassistenten ausgestatteten LKW in der städtischen Fahrzeugflotte prüfen,

2.) Kosten einer Umrüstung der gesamten bestehenden Flotte prüfen,

3.) eine mit der Stadt Wien und dem Städtebund abgestimmte Vorgangsweise in Bezug auf mögliche Förderungen bei der Umrüstung prüfen und

4.) Gefahrenzonen definieren, in denen mangels einer möglichen Überprüfung des Vorhandenseins eines Abbiegeassistenten auf Sicht, der LKW-Verkehr verboten wird.

Die Punkte 3 und 4 lässt Uschi Schwarzl allerdings nur unter Protest prüfen - „denn eine gesetzliche Regelung würde den Kommunen viel Geld für etwaige Förderungen, für allfällige Umbauten und für zusätzliche Kontrollen sparen“, wie die Mobilitätsstadträtin betont.

 

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl
Mag. Paul Aigner
+43 512 5360 1315
paul.aigner@magibk.at