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Themen des Stadtsenats vom 28. November 2018

• Konzept für den Lohbach: Miteinander von Mensch und Tier • Unterstützung für zwei Winternotschlafstellen • Beitritt zum Netzwerk „EUniverCities“ • Ferienzug für Semester- und Osterferien in den Startlöchern • Sitzbänke für den Brunnen in der Maria-Theresien-Straße
 

Konzept für den Lohbach: Miteinander von Mensch und Tier

Im dicht verbauten Gebiet rund um den Lohbach im Westen Innsbrucks treffen Mensch und Natur unmittelbar aufeinander. Diese Tatsache führt beispielsweise in Bezug auf die Rattenfütterung, Biberdämme, die zu Überflutungen führen können, sowie mehreren Einbauten, die ohne Bewilligung errichtet wurden, zu besonderen Herausforderungen. Aus diesem Grund wird von der Magistratsabteilung III unter Berücksichtigung und Einbeziehung der gewässerökologischen und wasserbautechnischen Vorgaben und in Abstimmung mit der Biberbeauftragten des Landes ein Gesamtkonzept ausgearbeitet. Diesem Vorgehen stimmte der Stadtsenat einstimmig zu und nahm einen entsprechenden Bericht einstimmig zur Kenntnis. „Für das Miteinander von Mensch und Natur sowie den Tieren am Lohbach wird somit zukünftig eine einheitliche Grundlage geschaffen“, bestätigen Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl. 

 

Unterstützung für zwei Winternotschlafstellen

„Um den von Obdachlosigkeit betroffenen Personen auch im Winter 2018/19 eine niederschwellige Unterkunft anbieten zu können, werden in Zusammenarbeit von Land Tirol und Stadt Innsbruck neuerlich zwei Einrichtungen zur Verfügung gestellt“, berichtet Vizebürgermeister Franz X. Gruber. Die sich im Besitz des Landes befindliche und von der Tiroler Soziale Dienste GmbH betriebene Winternotschlafstelle am Schusterbergweg 73 steht bis zum 14. April 2019 90 Personen offen. Jene in der Amraser Straße 26-28, die sich im Besitz der Innsbrucker Immobiliengesellschaft befindet und vom Österreichischen Roten Kreuz, Freiwillige Rettung Innsbruck, betrieben wird, ist bis zum 15. April für 25 Personen geöffnet. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für eine Kostenbeteiligung der Stadt am Betrieb der beiden Notschlafstellen für die heurige Wintersaison im Ausmaß von 35 Prozent im Rahmen des Sozialpaktes aus, 65 Prozent trägt das Land Tirol. Der Kostenbeitrag der Stadt umfasst damit rund 303.000 Euro.

 

Beitritt zum Netzwerk „EUniverCities“

Das europäische Netzwerk „EUniverCities“ verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Universitäten und Hochschulen auf lokaler Ebene zu verbessern. Nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtsenates erklärt sich die Landeshauptstadt Innsbruck bereit, diesem Netzwerk beizutreten. Der Antrag wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung überlassen. „Durch den Erfahrungsaustausch profitieren alle Mitglieder des ,EUniverCities‘ im Bereich der Stadt-Universität Kooperation voneinander, außerdem können wir das Profil als Wissenschaftsstandort innerhalb Europas stärken“, freut sich die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Die Landeshauptstadt Innsbruck übernimmt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 1.750 Euro. Für die Organisation, Teilnahme und Abwicklung der „EUniverCities“ und Netzwerktreffen werden im Budget 2019 zudem 10.000 Euro veranschlagt.

 

Ferienzug für Semester- und Osterferien in den Startlöchern

Mit dem facettenreichen Angebot des Innsbrucker Ferienzuges werden auch die Semester- und Osterferien 2019 wieder bunt und abwechslungsreich. Der Stadtsenat genehmigte sowohl das Programm des Innsbrucker Semester- als auch jenes des Osterferienzuges 2019 einstimmig. Von 08. bis 17. Februar werden beim Semesterferienzug 80 Veranstaltungen angeboten, Anmeldungen sind ab 29. Jänner 2019 möglich. Beim Osterferienzug, der von 15. bis 23. April stattfindet, stehen 73 Veranstaltungen zur Auswahl. Anmeldungen sind ab 01. April 2019 möglich.

 

Sitzbänke für den Brunnen in der Maria-Theresien-Straße

Der Brunnen in der Maria-Theresien-Straße wurde durch die Entfernung der Rampe und des Podests bereits umgestaltet. Nun werden für diesen zusätzliche Sitzbänke im gleichen Design der bereits in der Maria-Theresien-Straße bestehenden Bänke angeschafft. „Durch diese einfache Maßnahme wird die Aufenthaltsqualität in der zentralen wie stark frequentierten Fußgängerzone weiter verbessert“, weiß Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl zu berichten. Ein Angebot für acht bewegliche Sitzbänke der bestbietenden Schlosserei Mayr Michael wurde vom Stadtsenat einstimmig angenommen. Die Auftragssumme beträgt rund 41.900 Euro. Die Lieferung erfolgt 2019. (AA)