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Stadt Innsbruck setzt Maßnahmen gegen den Lärm

23.000 InnsbruckerInnen für neue Fensterförderung gegen Fluglärm berechtigt - Masterplan #sicher30 kommt Anfang 2019

Die Stadt Innsbruck setzt sich für die Verbesserung der Lärmsituation. Fachliche Grundlage dafür ist neben den regelmäßigen Messungen die Lärmerhebung des Landes und zahlreicher PartnerInnen aus dem Jahr 2018. Aus ihr geht der Straßenverkehrslärm mit Abstand als störendster Faktor für die InnsbruckerInnen hervor. Der Fluglärm ist vor allem in unmittelbarer Flughafennähe ein starker Belastungsfaktor. Was den Flughafen betrifft, berechtigt die Senkung der Grenzwerte ab 1. Jänner 2019 für die Förderung 23.000 zusätzliche InnsbruckerInnen für 20 bis 25 Prozent Unterstützung durch Flughafen und Stadt Innsbruck.

Maßnahmenplan #sicher30 kommt

Was den Straßenverkehrslärm betrifft, wird Umweltstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl nach dem Jahreswechsel einen Maßnahmenplan vorlegen, der in allen Stadtteilen an neuralgischen Stellen deutliche Entlastung bringen soll. „Bei Tempo 30 statt 50 halbiert sich die Lärmbelastung für die AnrainerInnen. Auf trockener Straße steht ein 30 km/h schneller PKW nach etwa 15 Metern, das Auto mit 50 km/h Ausgangsgeschwindigkeit fährt an dieser Stelle noch nahezu sein volles Tempo.“

Vorrang für Fuß- und Radverkehr

Was den überregionalen Verkehr betrifft, sieht das Koalitionsabkommen Vorschläge für das Gebiet Sieglanger vor, die von einer Einhausung bis zur Ideallösung „Verlegung der Autobahn in den Berg“ reichen. Dazu braucht es allerdings auch den Bund und die ASFINAG.

Wochenendverkehr durch die Stadt verursachen neben den TouristInnen auch Durchreisende auf der Nord-Süd-Achse, die sich die Vignettengebühr sparen und über die Kranebitter Allee und die Brenner Bundesstraße ausweichen. Hier wird die Stadt Innsbruck 2019 wieder einen Anlauf starten, die Bundesregierung von der Notwendigkeit des Schutzes solcher Mautausweichstrecken zu überzeugen. Schließlich sind der Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit der bevorstehenden Eröffnung der Straßen- und Regionalbahn im Jänner und der Vorrang für FußgängerInnen- und Radverkehrsflächen bei der Oberflächengestaltung implizite Lärmschutzmaßnahmen. „Eine Stadt ist lebendig und manchmal auch laut. Ziel ist es, den Verkehrslärm auf das notwendige Mindestmaß zu reduzieren“, erklärt Stadträtin Schwarzl.

Rückfragehinweis:

Mag. Paul Aigner

+512 5360 1315

paul.aigner@magibk.at