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Anfang des Jahres unterzeichneten die Innsbrucker Stadträtin Elisabeth Mayr und Edgar Kopp, der Bürgermeister von Rum (vordere Reihe; l.), den Kooperationsvertrag. Beim offiziellen Treffen im Gemeindeamt Rum waren auch der Rumer Amtsleiter Klaus Kandler sowie Max Stern (Sportplatz-Zentrale), Johann Agstner (Sportprojekte und Sportanlagen) und Hans Rinner von der Stadt Innsbruck dabei (v. l.).
Anfang des Jahres unterzeichneten die Innsbrucker Stadträtin Elisabeth Mayr und Edgar Kopp, der Bürgermeister von Rum (vordere Reihe; l.), den Kooperationsvertrag. Beim offiziellen Treffen im Gemeindeamt Rum waren auch der Rumer Amtsleiter Klaus Kandler sowie Max Stern (Sportplatz-Zentrale), Johann Agstner (Sportprojekte und Sportanlagen) und Hans Rinner von der Stadt Innsbruck dabei (v. l.).

Kooperation im Sinne des Sports

Vertragsunterzeichnung zwischen Stadt Innsbruck und Marktgemeinde Rum über Sportplatznutzung

Direkt gegenüber vom Hallenbad „Olympisches Dorf“ hat die Marktgemeinde Rum in den vergangenen zwei Jahren das neue Sport- und Bewegungszentrum am „Sportplatzweg“ errichtet. Im Frühjahr 2019 wird es in Betrieb genommen. Die dadurch freiwerdende Rumer Sportanlage in der Siemensstraße stellt die Marktgemeinde unentgeltlich der Stadt Innsbruck zur Verfügung. Bereits im vergangenen Jahr sprach sich der Innsbruck Stadtsenat einstimmig für die Unterzeichnung eines entsprechenden Kooperationsvertrages aus. Dieser Schritt wurde nun von der ressortzuständigen Innsbrucker Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr und Rums Bürgermeister Edgar Kopp realisiert.

„Gemeinsam vorhandene Infrastruktur zu nutzen, verantwortungsvoll und vorausschauend zu agieren sowie eine unkomplizierte Lösung für die Bevölkerung zu finden, ist uns bei diesem Projekt gelungen“, freut sich Stadträtin Mayr über die konstruktive Zusammenarbeit: „Im Osten Innsbrucks wird in naher Zukunft doppelte Sportbegeisterung gelebt – nicht nur auf der neuen, sondern auch auf der bestehenden Anlage. In der Siemensstraße sorgen Innsbrucker Vereine zukünftig dafür, dass die Anlage weiterhin Schauplatz sportlicher Veranstaltungen sein wird.“

Rums Bürgermeister Edgar Kopp ergänzt: „Wir sind immer bestrebt mit unseren Nachbargemeinden kooperative Lösungen zu finden, welche einen Mehrwert für die Bevölkerung darstellen. Hier kommt die Lösung dem Fußballsport zugute, was mich als ehemaligen Fußballer besonders freut.“

Unterstützung für Innsbrucker Vereine

Ziel der Kooperation ist es, der bestehenden Vollauslastung der Innsbrucker Naturrasenplätze – im Besonderen während möglicher Sanierungsmaßnahmen – durch eine vorübergehende Verlagerung des Trainings- und Spielbetriebes auf die Sportanlage Siemensstraße/Neu-Rum entgegenzuwirken. Die Innsbrucker Vereine werden dadurch in der Aufrechterhaltung ihres Trainings- und Meisterschaftsbetriebs unterstützt.

Im Gegenzug wird sowohl die bestehende als auch die neu errichtete Anlage in Rum vom städtischen Platzwartteam mitbetreut. Die Kooperationsvereinbarung beginnt mit 1. März 2019 und läuft am 30. November 2022 aus. Es besteht die Option auf Verlängerung.

Für angestrebte Sanierung vorbereitet

Speziell in Bezug auf anstehende Baumaßnahmen für den Neubau des Management Centers Innsbruck und die damit einhergehende, geplante Sanierung der Sportanlage am Fenner Areal dient das Rumer Sportplatzkontingent dazu, den Platzbedarf in Innsbruck abzufedern. Für Vereine und die Bevölkerung besteht zukünftig die Möglichkeit, auf die Anlage in der Siemensstraße auszuweichen. (AA)