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Besonders gerne hält sich Bürgermeister Georg Willi am Innsbrucker Marktplatz auf.
Besonders gerne hält sich Bürgermeister Georg Willi am Innsbrucker Marktplatz auf.

„Ich kann mich gut auf das Wesentliche konzentrieren"

Seit 24. Mai leitet Georg Willi die Geschicke der Stadt Innsbruck. Markenzeichen des neuen Bürgermeisters ist unter anderem sein Fahrrad. Warum er damit jetzt nicht mehr so schnell ist wie früher und noch mehr interessante Informationen zu seiner Person und seinen neuen Aufgaben hat er in einem Interview verraten.

Sie sind Teil der neuen Innsbrucker Stadtregierung. Welche Aufgaben werden Sie übernehmen?

Als Bürgermeister übernehme ich die Bereiche Personal, Finanzen und Beteiligungen, Kommunikation und Bürgerservice, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Bau-, Wasser-, Anlagen- und Gewerberecht, Wohnungsservice sowie die Allgemeine Bezirks- und Gemeindeverwaltung.

Wie haben Sie die erste Zeit nach der Wahl und den Start in Ihr Amt erlebt?

Jede Medaille hat zwei Seiten. So auch mein neues Amt. Auf der einen Seite erlebe ich viel Zustimmung und Unterstützung. Auf der anderen Seite „strudelt“ es mich schon ein wenig beim Kennenlernen meiner vielen neuen Aufgaben.

Inwieweit hat das Wahlergebnis ihr Leben verändert?

Ich bin nicht mehr so schnell mit dem Fahrrad, weil ich öfter stehen bleiben muss.

Mit welchen Themen werden Sie sich in den kommenden sechs Jahren intensiv beschäftigen?

Leistbares Wohnen und gute Mobilität. Und dazwischen vieles, das Innsbruck noch lebenswerter macht.

Gibt es Projekte, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Da gibt es viele. Ganz oben steht aber alles, das dabei hilft, Wohnen in Innsbruck leistbar zu machen.

Mit welchen Eigenschaften bereichern Sie persönlich die zukünftige Regierungsarbeit?

Ich kann mich gut auf das Wesentliche konzentrieren. Und ich bleibe fast immer gelassen.

Wie würden Sie Ihren ganz persönlichen Arbeitsstil beschreiben?

Zielorientiert.

Was macht Innsbruck aus Ihrer Sicht lebenswert?

Der Spannungsbogen zwischen Stadt und Berg. Und die zentrale Lage in Europa.

Was läuft bisher ganz gut in der Stadt?

Sehr vieles. Die vielen Bildungseinrichtungen mit den Unis an der Spitze, das breite kulturelle und sportliche Angebot, der Tourismus und die wirtschaftlichen Aktivitäten.

Und ein Blick in die Zukunft: Wie soll Innsbruck in sechs Jahren aussehen?

Jedenfalls so, dass noch mehr Menschen die Lebensqualität in Innsbruck schätzen.

Zum Abschluss noch eine ganz wichtige Frage: Wie können die BürgerInnen mit Ihnen zukünftig in Kontakt kommen?

Am schnellsten, wenn sie mich auf der Straße ansprechen, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin. Daneben gibt es Telefonnummern, E-Mail-Adressen und viele öffentliche Auftritte, wo mich BürgerInnen erreichen können.