Logo Innsbruck informiert
Die Innsbrucker Christkindlmärkte – wie in der Altstadt – sind Besuchermagnete und begeistern Einheimische wie auch TouristInnen.
Die Innsbrucker Christkindlmärkte – wie in der Altstadt – sind Besuchermagnete und begeistern Einheimische wie auch TouristInnen.

Die Bergweihnacht als Tradition

Nicht nur Innsbrucker Familien und TouristInnen aus aller Welt erfreuen sich am alljährlichen Keks-, Kiachl- und Glühweinduft. Auch die Innsbrucker Wirtschaftstreibenden freuen sich über steigende Umsätze.

Innsbruck gilt als eine der schönsten Christkindlmarkt-Destinationen Österreichs und ist mit seinen sechs verschiedenen Märkten der Bergweihnacht nach Wien und Salzburg der drittgrößte in Österreich. Ganz gleich, ob mit der Familie, mit  ArbeitskollegInnen, FreundInnen oder als Gast: „Ein vorweihnachtlicher Besuch auf einem der stimmungsvollen Christkindlmärkte gehört in Innsbruck einfach dazu“, bestätigt Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, zu deren Ressort auch die Wirtschaftsagenden gehören: „Von den Besucherinnen und Besuchern unserer Weihnachtsmärkte profitiert der Handel der gesamten Innenstadt. Diese direkte und indirekte Wertschöpfung ist für Innsbruck unverzichtbar.“ Neben diesem bedeutenden Wirtschaftsfaktor seien die Adventmärkte auch ein wichtiger Imageträger für Innsbruck. Insgesamt rund 1,2 Millionen BesucherInnen kommen jedes Jahr zur Adventzeit nach Innsbruck – 60 Prozent davon sind Einheimische aus Tirol und Österreich, 40 Prozent TouristInnen. Die rund 200 Marktstände mit vorwiegend regionalen Produkten werden von verschiedenen BetreiberInnen betreut – soziale Vereine und Einrichtungen kommen in den Genuss eines kostenlosen Marktstandes. „Die Gäste verbringen jeweils durchschnittlich zwei Stunden am
Christkindlmarkt und geben dabei pro Kopf im Durchschnitt rund 15 Euro dort direkt aus“, berichtet Robert Neuner von der IAI Veranstaltungs GmbH, die für die Innsbrucker Christkindlmärkte verantwortlich zeichnet, aus der Praxis: „Besonders die lokalen Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe in der Innenstadt profitieren in hohem Maße von den Besucherinnen und Besuchern.“ Die wirtschaftlich ausgelösten Gesamteffekte stiegen von 2012 von 60 auf 80 Millionen Euro im Jahr 2016.

„Seit 46 Jahren kennen und lieben die Innsbruckerinnen und Innsbrucker ihren Christkindlmarkt in der Altstadt. Diese Tradition im Advent macht unsere Stadt international bekannt und kurbelt die Wirtschaft in der Innenstadt an.“

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Bekannt über alle Grenzen

Vor allem österreichische, deutsche, italienische und asiatische Gäste zieht das Ambiente der Altstadt und Innenstadt an. Viele nehmen sich die jährlich neu gestalteten Glühweintassen gerne als Souvenir mit: „Mehrere Tausend Tassen bewegen sich jährlich über die Landesgrenzen. Bei den italienischen Gästen sind besonders die roten Tassen beliebt“, weiß Robert Neuner. „Sie finden sich auch in vielen Innsbrucker Studenten-WGs. Das ist eine gute Werbung für unsere Christkindlmärkte.“ Auch ein mobiles BesucherInnen-Leitsystem gibt es: Besonders jene Gäste ohne ausreichende Ortskenntnis werden von Engeln in vier verschiedenen Sprachen willkommen geheißen, zuvorkommend und aufmerksam durch die Gassen und Straßen der Innenstadt begleitet und über die Vielfalt des Angebots informiert.

Bei Kindern beliebt

„Ich bin mir sicher, jede Innsbruckerin und jeder Innsbrucker hat als Kind staunend die Märchenfiguren in den Altstadtgassen an den Hausmauern bewundert“, erklärt Oppitz-Plörer. Unter anderem in der „Märchengasse“ beim Theaterwagen halten die Weihnachtsmärkte täglich wechselnde traditionell-weihnachtliche Programmpunkte bereit. Der Markt am Marktplatz bietet mit dem Kasperltheater, spannenden Attraktionen und dem nostalgischen Karussell einen Schwerpunkt für Familien.

Weihnachten wie früher

Bis 22. Dezember dreht wieder die stimmungsvolldekorierte, historische Christkindlbahn jeweils freitags und samstags, von 15:30 bis 19:00 Uhr, ihre Runden durch die Innsbrucker Innenstadt und lädt zum kostenlosen Mitfahren ein. Vor allem Kinder und Familien können damit ein Stück „Weihnachten wie früher" erleben: „Mit der Christkindlbahn initiiert dieStadt Innsbruck – zusätzlich zum alljährlichen Christkindleinzug – ein traditionelles, kostenfreies Angebot in der Vorweihnachtszeit“, freut sich Oppitz-Plörer.
Die Stadt Innsbruck hat 2016 in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben, den Tiroler MuseumsBahnen, dem Tourismusverband Innsbruck sowie den Innsbrucker Christkindlmärkten den historischen Triebwagen 19 und Beiwagen 147 (beide Baujahr 1907) zu neuem Leben erweckt. Auch der traditionelle Christkindleinzug bringt Kinderaugen am Sonntag, 16. Dezember, um 17:00 Uhr zum Leuchten und Staunen. AS