100 Jahre pure Lebenslust

100 Jahre pure Lebensfreude

Hertha Tuba feiert Geburtstag

14.08.2012 (CM)

Eine „echte Tirolerin“ mit einer bewegten Geschichte: Hertha Tuba kann auf abwechslungsreiche und glückliche 100 Jahre zurückblicken. „Ich habe gestern erst eine wunderbare Geburtstagsfeier im Kreis zahlreicher Freunde erleben dürfen und heute bekomme ich hohen Besuch von der Stadt Innsbruck“, freute sich das Geburtstagskind über die Glückwünsche von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, der der lebenslustigen Jubilarin am 14. August einen sommerlichen Blumenstrauß überbrachte.

„Nicht jedem ist es beschieden, ein langes und glückliches Leben zu genießen“, so Vizebürgermeister Kaufmann, der in Vertretung von Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gekommen war. „Daher ist es besonders erfreulich, sie nicht nur bei bester Gesundheit anzutreffen, sondern auch ihre große Lebensfreude zu spüren.“

Die Liebe ihres Lebens
Hertha Tuba wurde am 13. August 1912 in Innsbruck geboren. Ihre Eltern waren bekannte Bergsteiger, die um die Jahrhundertwende zu den Pionieren des (Hoch-)Alpinismus zählten – zumindest bis ihre Tochter Hertha geboren wurde.
Später besaß Hertha Tuba eine Brennstoff-Firma, die die Industrie belieferte. Ihr schönstes Erlebnis war allerdings in den 1950er Jahren die erste Begegnung mit ihrem Ehemann, dem verstorbenen Hofrat Prim. Dr. Johannes Tuba. „Ich habe ihn gesehen und war sofort in ihn verliebt – und er gottlob auch in mich. Er war die Liebe meines Lebens“, denkt Hertha Tuba noch heute sehr gerne an ihren Ehemann zurück, der viele Jahre Primar und Direktor des von ihm mitbegründeten Landeskrankenhauses Hochzirl war.

Lebenslanges Engagement
Kinder waren dem Ehepaar zwar keine beschieden, langweilig wurde es Hertha Tuba allerdings nie. Als Pionier im Bereich der Geriatrie setzte sich Johannes Tuba mit tatkräftiger Unterstützung seiner Ehefrau für die Entwicklung dieses medizinischen Fachbereichs in Tirol ein. Das Erbe ihres 1988 verstorbenen Mannes führte Hertha Tuba bis in jüngste Tage weiter, etwa mit der Gründung der „Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung“ oder mit dem „Dr.-Johannes-Tuba-Preis“ für besondere Arbeiten am Gebiet der Geriatrie und Gerontologie. Für ihre Verdienste wurde sie erst letztes Jahr vom Land Tirol mit dem Tiroler Adlerorden ausgezeichnet. Auch die Tiroler Ärztekammer würdigte ihr Engagement mit der Paracelsus Medaille.

Ein Rezept für ihr hohes Alter kennt Hertha Tuba ebenfalls: „Gute Gene“, schmunzelte die Jubilarin. „Ich bin froh, dass ich noch heute so viele gute und langjährige Freunde habe, mit denen ich mein Leben in dieser schönen Stadt genießen kann.“
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