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Museumstraße - Friedensbrücke

Arbeitsgruppe präsentierte dem Stadtsenat erste Ergebnisse

04.07.2012 (CM)

(RMS) Die Innsbrucker Museumstraße ist eine der meist frequentierten und beliebtesten Straßen von Innsbruck. In den kommenden Jahren soll diese Schlagader der Innenstadt saniert und modernisiert werden.
Am 4. Juli präsentierte eine private Arbeitsgruppe, bestehend aus VertreterInnen der Wirtschaft, dem Stadtsenat, wie die Neugestaltung der Museumstraße bis hin zur Friedensbrücke aussehen könnte.

Identität stärken
In Zusammenarbeit mit dem Institut Brand Logic entwarf diese Arbeitsgemeinschaft, der unter anderem Patrizia Niederwieser (Obst und Gemüse Niederwieser), Dr. Alois Schellhorn (Geschäftsführer Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol) und der ehemalige Stadtrat Walter Peer angehören, im Rahmen von mehreren Workshops ein Grundkonzept, wie sich die Museumstraße in Zukunft präsentieren soll. Hierzu wurde auch der Ist-Zustand erhoben und analysiert.

Demzufolge präsentiert sich die Museumstraße über die Amraser Straße bis hin zur Friedensbrücke zwar bisher als sehr belebter und vor allem viel befahrener Ort – eine Identität im Sinne des alpin-urbanen Konzeptes der Stadt Innsbruck sei allerdings zu wenig zu erkennen. Diese soll unter dem Motto „differenzierend und attraktiv“ gestärkt werden.
Die Arbeitsgemeinschaft strebt dabei eine Belebung der vorhandenen Plätze an, etwa des Franziskanerplatzes, des Museumsvorplatzes oder der Fläche vor dem Sillpark. Aber auch neue Freiflächen könnten geschaffen werden, etwa durch eine Umwandlung der Erlerstraße in einen verkehrsbefreiten Platz. Flächen ohne Konsumzwang gerade für junge Menschen dürfen dabei nicht fehlen.

Weltoffene Ausrichtung
Entstehen soll dabei eine Straße, die durch eine lebendige Kunstszene (Straßenkünstler, Freiluftkino, stärkere Einbindung des Treibhauses), attraktive Fassadengestaltung sowie innovative Gastronomiekonzepte, Straßencafés und Gastgärten BesucherInnen anlocken soll. Ein Ausbau der Shopping-Kompetenz darf dabei nicht fehlen.

Fortschrittliche Verkehrskonzepte sollen nach Vorstellung der Arbeitsgruppe für Entlastung in dieser gerade für den öffentlichen Verkehr wichtigen Straße sorgen. Besonderer Bedeutung kommt dabei auch dem Viadukt zu: Durch eine neuartige, moderne Gestaltung soll die trennende „Portalwirkung“ zwischen Museumstraße und der Amraser Straße bis zur Friedensbrücke in Zukunft vermieden werden.

Der Stadtsenat bekundete großes Interesse an den vorgestellten Ergebnissen der Arbeitsgruppe. „Ich halte die Vorschläge der Arbeitsgruppe für überaus sinnvoll und interessant“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Ich hoffe, dass wir viele dieser Ideen in die Realität umsetzen können.“

Nun soll die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Arbeitsgruppe vertieft und das Projekt weiter vorangetrieben werden.
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