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Innsbrucker Kommunalbetriebe AG

Das Lebensqualitäts- und Nachhaltigkeitsunternehmen

27.06.2012 (Platzer Media)

„Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit schließen einander nicht aus. Im Gegenteil: Für ein Unternehmen mit Verpflichtung zu gemeinwirtschaftlichem Nutzen muss nachhaltige Entwicklung Teil der Unternehmensstrategie sein. Der von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) erstmals erarbeitete integrierte Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht ist mir daher ein persönliches Anliegen.“ Dies betonte IKB-Aufsichtsratsvorsitzender Univ.-Prof. Dr. Manfried Gantner gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzendem DI Harald Schneider und Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller bei der Präsentation in Innsbruck.

„Nachhaltig entwickeln heißt für uns, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in bestmöglichen Einklang zu bringen“, bringt es Schneider auf den Punkt. Und da biete das Geschäftsjahr 2011 mit dem besten Ergebnis seit Gründung des IKB-Konzerns die ideale Grundlage.

Bestes Geschäftsjahr – nachhaltige Investitionen

Schneider: „Die IKB handelt aufgrund der Art ihres Geschäftes heute schon sehr nachhaltig. So investierten wir 2011 beachtliche 40 Mio. € vorwiegend in nachhaltige Projekte wie die Kanaloffensive, den Bau des Wasserkraftwerkes Mühlen oder auch in eine Aufbereitungsanlage für Biomüll. Auch sind wir seit 2011 atomstromfrei.“ Die IKB erwirtschaftete 2011 mit einem Umsatz von 156 Mio. € ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 20,9 Mio. €. Zusätzlich flossen 15 Mio. € in die Instandhaltung zur langfristigen Erhaltung der Versorgungssicherheit. „Mit unseren 593 motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir so ideale Voraussetzungen zur Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Region maßgeblich beizutragen.“ so Schneider.

Transparenz und überprüfbare Fortschritte

„Mit unserem ersten integrierten Geschäftsbericht haben wir nun eine genaue Standortbestimmung in Sachen Nachhaltigkeit“, erläutert Müller die Details. Anhand konkreter Kennzahlen und Indikatoren wird die IKB ab sofort transparent und vergleichbar darüber berichten, wie die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte bei der Unternehmensentwicklung Berücksichtigung finden.

„Wichtiger als der Bericht, der nur ein Werkzeug darstellt, ist das laufende Arbeiten am Thema „Nachhaltige Entwicklung“, denn nur so leistet unser Unternehmen permanent seine Beiträge im Rahmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung.“ resumiert Müller. Günstiger atomstromfreier Haushaltsstrom, Stromerzeugung aus heimischer Wasserkraft, Photovoltaikbürgerbeteiligungsmodell, Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomüll, Errichtung von Stromtankstellen sind nur wenige Beispiele aus dem umfangreichen Nachhaltigkeitsmaßnahmenpaket.

Der erste Nachhaltigkeitsbericht der IKB ist integriert in den Geschäftsbericht und erfüllt den guten Anforderungslevel B des internationalen Nachhaltigkeitsreportingstandards GRI (Global Reporting Initiative).


Leuchtturmprojekte

Im Maßnahmenprogramm finden sich auch mehrere Leuchtturmprojekte, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihres Innovationsgrades Vorbildprojekte für möglichst viele Nachahmer sein sollen, schildert Müller.

So soll in Kooperation mit der Neuen Heimat Tirol das „Haus der Zukunft“, eine Wohnanlage mit Passivhausstandard in Kranebitten errichtet werden. IKB-Contracting sorgt dafür, dass der Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser zur Gänze durch umweltschonende Energiegewinnung wie thermische Solaranlagen, Photovoltaikanlagen sowie eine Wärmepumpe mit Grundwassernutzung gedeckt werden.
Auch soll das Energiepotenzial der Kläranlage – Schlagwort: „Energiezentrale Klärwerk“ – nutzbar gemacht werden.

Mitarbeit an Energieentwicklungsplan und Tiroler Energiestrategie

Selbstverständlich arbeitet die IKB auch am Energieentwicklungsplan in Innsbruck maßgeblich mit.

Die IKB-Aktivitäten unterstützen somit die Klimaschutzziele der Tiroler Energiestrategie 2020. Diese zielt bekanntlich auf die Steigerung der Energieeffizienz in allen Sektoren sowie auf den verstärkten Ausbau erneuerbarer, heimischer Energieträger im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ab.

Letztlich gehe es der IKB darum, ihren Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität im Großraum Innsbruck auch für künftige Generationen zu erhalten, unterstreichen Gantner, Schneider und Müller.
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