„Pfiat eich und Danke!“

„Pfiat eich und Danke!“

Stadträtin Pokorny-Reitter verabschiedete sich bei einer Jause von Bauhofmitarbeitern.

09.05.2012 (ER)

Sichere Straßen und eine saubere Stadt – das ganze Jahr über: Das ist die Mission des städtischen Amtes für Straßenbetrieb. Für diese Leistung bedankte sich Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter am 9. Mai – zum letzten Mal in Ausübung ihrer politischen Funktion – mit Wurst- und Käsesemmeln bei den Mitarbeitern des Bauhofs Innere Stadt.

„Rund um die Uhr leistet ihr großartige Arbeit“, lobte die Stadträtin die Mitarbeiter. Der Abschied ist ihr dabei offensichtlich nicht leicht gefallen: „Nach 12 Jahren verabschiede ich mich aus der Stadtregierung und von meinen politischen Ämtern, damit auch von euch. An dieser Stelle möchte ich mich für die stets gute Zusammenarbeit bei euch bedanken und ‚Pfiat Eich!‘ sagen.“

Die Mitarbeiter der städtischen Bauhöfe haben das ganze Jahr über alle Hände voll zu tun. „Der Bauhof Innere Stadt ist dafür verantwortlich, dass das Herz Innsbrucks eine Vorzeigeinnenstadt ist“, ging Pokorny-Reitter auf das breite Aufgabenfeld der Mitarbeiter ein.

Sauberes und sicheres Innsbruck
Allein der harte Winter ließ die 147 Mitarbeiter des Straßenbetriebs an ihre Grenzen gehen. Beispielsweise mussten sie einen Tag vor Silvester mit 15 Zentimeter Neuschnee binnen drei Stunden fertig werden. 551 Kilometer Fahrstreifen sowie 130 Kilometer Gehsteige und -wege mit insgesamt 380.000 Quadratmetern Fläche galt es zu betreuen. Rund 7.900 Stunden nahmen das händische Freihalten von Gehsteigen, Straßenabläufen und Bushaltestellen und das Zuarbeiten bei der Schneeverladung in Anspruch. Weitere 3.550 Stunden wurden für die maschinelle Räumung und Streuung von Gehsteigen und Fahrbahnen sowie für den Abtransport des Schnees aufgewendet.

Der Winter brachte aber nicht nur eine intensive Pflege des Straßennetzes mit sich: Zu Silvester etwa brachten die Mitarbeiter, nach Ende der Feierlichkeiten innerhalb weniger Stunden die gesamte Innenstadt wieder auf Vordermann – nur einer von rund 260 Abend- und Nachteinsätzen bzw. Sonderreinigungen nach Veranstaltungen pro Jahr. Auch 2.500 Papierkörbe im Stadtgebiet wollen regelmäßig entleert werden, manche bis zu vier Mal am Tag. Alljährlich werden gut 2.400 Tonnen Müll und Kehricht eingesammelt.

Mit einer Bitte an die fleißigen Männer schloss Stadträtin Pokorny-Reitter ihren Besuch: „Tragt die Verantwortung für ein sauberes Innsbruck weiterhin so pflichtbewusst und gewissenhaft. Ihr macht euren Job sehr sehr gut!“
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