Aus dem Stadtsenat
Stadtsenat am 25. Jänner 2012.
26.01.2012 (EH)
Geplante Unterstützung für SOS-Kinderdorf
Dem erweiterten Stadtsenat berichteten SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser und SOS-Kinderdorf-Generalsekretär Richard Pichler
über ein Kinderdorf-Projekt in Peru.
In der Provinzhauptstadt Cajamarca soll ein neues Kinderdorf errichtet werden. Die Stadt möchte den Aufbau von zwei Doppelhäusern für vier Familien und einem Kindergarten finanzieren und in weiterer Folge eine Zusammenarbeit initiieren. Insgesamt werden 72 Kinder im Dorf ein neues Zuhause finden, außerdem werden Kinder aus der Umgebung im Rahmen eines Familienstärkungsprogramms unterstützt. Rund 320.000 Euro sollen seitens der Stadt Innsbruck in dieses Sozialprojekt fließen. Entstanden ist die Unterstützungsidee anlässlich des 70. Geburtstags des SOS-Kinderdorf-Präsidenten. „Damit soll die große Verbundenheit der Stadt Innsbruck, wo die Idee von SOS-Kinderdorf geboren wurde, Ausdruck finden“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer für die Unterstützung des Kinderdorfs in Peru das „Wahrnehmen der internationalen Verantwortung“ darstellt. Das Unterstützungsprojekt wird in weiterer Folge auch dem Gemeinderat präsentiert.
Wie Generalsekretär Richard Pichler dankend betonte, unterstützt die Stadt Innsbruck SOS-Kinderdorf immer wieder: So etwa nach dem Tsunami in Südostasien und laufend auch vor Ort in Innsbruck, wo SOS-Kinderdorf international seine Weltzentrale hat.
Kajakrampe an der Sill-Mündung
Ein Bericht zum Projektstand des Hochwasserschutzes und der Umgestaltung der Sillmündung mit Rad- und Fußwegbrücke sowie Kajakrampe lag dem Stadtsenat am 25. Jänner vor. Das Gesamtprojekt konnte bisher innerhalb des beschlossenen Zeit- und Kostenrahmens durchgeführt werden.
Der Stadtsenat nahm den vorliegenden Bericht zur Kenntnis. Bezüglich der „Welle“ an der Kajakrampe, bei der es aufgrund der schwankenden Pegelstände des Inns Probleme gibt, wurde beschlossen, die Rampe zu adaptieren. Dadurch sollen die Sicherheit erhöht und die Wellenbildung verbessert werden. Die Umsetzung wird entsprechend den Witterungsverhältnissen erfolgen. Parallel soll durch die Universität Innsbruck eine Evaluierung mit Verbesserungsvorschlag für die Wellenbildung erfolgen.
Unterstützung für Kinderbetreuung
Für zwei private Kinderbetreuungseinrichtungen beschloss der Stadtsenat Sonder-Unterstützungen von gesamt 15.000 Euro.
Gebührenbefreiung für Filmprojekt
Für ein Filmprojekt mit dem Titel „Zersplitterte Nacht – Eine Rekonstruktion der Innsbrucker Pogromnacht“, beschloss der Stadtsenat die Gebühren für 40 Fotos – das entspricht 2000 Euro – aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum zu erlassen.