Bei der Inbetriebnahmefeier des Umspannwerkes Inns ...

Das neue Umspannwerk Ost

IKB investierte 6,5 Mio. € in sichere Stromversorgung.

18.11.2010 (Platzer Media)

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) investierte rund 6,5 Mio. € in den Neubau der 10-kV-Schaltanlage Umspannwerk Ost. „Damit wird die ausgezeichnete Versorgungssicherheit Innsbrucks insbesondere in den Stadtteilen Pradl, Reichenau, Amras, Olympisches Dorf, Arzl und im Industriegebiet Rossau auf Jahrzehnte gewährleistet“, betonte IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen DI Franz Hairer bei der feierlichen Inbetriebnahme.

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer betonte, wie wichtig für die Qualität eines Wirtschaftsstandortes eine sichere und ausreichende Stromversorgung ist: „Das neue Umspannwerk Ost ist eine notwendige und wichtige Investition – für die Bürger und für die Betriebe der Stadt. Ebenso wichtig ist auch die Nutzung des Weißen Goldes unserer heimischen Wasserkraft.“
Die aus den 50er-Jahren stammende, an ihrer Kapazitätsgrenze angelangte und nicht mehr dem Stand der Technik entsprechende Anlage wurde erneuert. Dafür entstand ein architektonisch attraktiver Neubau, der direkt an das bestehende Betriebsgebäude am Langen Weg andockt.

IKB-Knowhow hilft sparen

Die neue Schaltanlage ist technisch äußerst innovativ. In ihr stecken IKB-eigene Konzepte, die das ganze Projekt um 40 Prozent billiger, doppelt so leistungsfähig bzw. um die Hälfte kleiner machen als vergleichbare Anlagen, betonte Schneider.

Hairer erläuterte die Details: „Das derzeitige UW Ost realisiert eine Versorgungsleistung von 36.000 kW. Dies entspricht in etwa dem Bedarf von 18.000 Haushalten. Für 2020 wird eine Bedarf von 45.000 kW prognostiziert. Da von diesem Umspannwerk aus das Gewerbegebiet im Osten von Innsbruck versorgt wird, baut die IKB das neue UW Ost sogar für eine Versorgungsleistung von 60.000 kW aus.“

Die IKB steht für Nachhaltigkeit. Sie setzt ihre Gewinne laufend zum Ausbau der Innsbrucker Infrastruktur ein, damit allen Arbeitenden und Wirtschaftenden eine ausgesprochen hohe Zuverlässigkeit garantiert werden kann. Daraus erklärt sich auch ihre Spitzenstellung bei der Versorgungssicherheit in Österreich. Laut letzter Erhebung der E-Control ist im österreichischen Schnitt jeder Kunde ca. 53,82 Minuten pro Jahr ohne Strom. Im Netz der IKB beträgt dieser Wert lediglich 4,9 Minuten!

Zukunftsstrategie der IKB: »Versorgungssicherheit 2020«

Der Neubau des Umspannwerkes Innsbruck Ost stellt einen wichtigen Baustein der Zukunftsstrategie „Versorgungssicherheit 2020“ der IKB dar, erklärte Schneider. Diese hat derzeit mit zwei kritischen Entwicklungen umzugehen: der Strombedarf steigt ständig, Fremdstrom muss daher zu langfristig ebenfalls stetig steigenden Preisen importiert werden. Zudem ist die enorme Wichtigkeit des globalen Klimaschutzes unbestritten - internationale wie nationale Vereinbarungen wollen die Treibhausgase reduzieren.
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